Folgt in Kürze...
Krankenkassen zahlen heute nur noch eine Basisversorgung, und die ist in den letzten Jahren immer weiter verringert worden. Dabei können sinnvolle Extras die Genesung beschleunigen: Einzelzimmer statt Mehrbett, Chefarzt statt Assistenzarzt, Spezialklinik statt allgemeines Krankenhaus, das wünschen sich nicht wenige Kassenpatienten. Wer nicht in eine private Krankenversicherung wechseln darf oder will, kann dennoch erstklassig medizinisch versorgt werden.
Leistungen und Preise diverser Versicherungen unterscheiden sich dabei allerdings deutlich. Prüfen Sie daher die Leistungen privater Krankenzusatzversicherungen erst einmal. Es gibt Ergänzungstarife, Zahnzusatz, Ergänzungen zu Sehhilfen oder Heilpraktiker sowie Krankenhauszusatzversicherungen.

Gesamtbeitrag monatlich € 13,81 |
Leistungen: |
Vorsorge, Privatpatient bei schwerem Unfall, Sehhilfen |
Zahn: bis zu 70% für Zahnersatz, Zahnkronen und Inlays |
Auslandsreisekrankenversicherung: akute Behandlungen im Ausland, Krankenrücktransporteinschließlich mitversicherter Kinder |
Leistungsvergleich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung |
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Ambulant |
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Ärztliche Leistungen |
100%, Behandlung nur bei Vertragsärzten |
100% |
Arzneien/Verbandmittel |
Zuzahlung von 10% des Preises, mind. 5 EUR, max. 10 EUR |
100% |
Heilmittel gem. Preis-/Leistungsverzeichnis |
Zuzahlung von 10% der Kosten, zzgl. 10 EUR je Verordnung |
100% |
Heilmittel gemäß den Tarifbedingungen |
Zuzahlung für Hilfsmittel |
100% |
Sehhilfen |
Nur für Kinder sowie bei schwererer Sehbeeinträchtigung |
100% - max., 600 EUR innerhalb 2 Kalenderjahren |
Psychotherapie |
100% |
100% - max. 60 Sitzungen je Kalenderjahr |
Heilpraktiker |
Nein |
100%, max. 3.000 EUR innerhalb 2 Kalenderjahren |
GOÄ |
Kassenüblicher Satz |
Über Höchstsatz möglich (mit rechtswirksamer Honorarvereinbarung) |
Stationär |
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Allg. Krankenhausleistungen |
Zuzahlung von 10 EUR je Kalendertag (höchstens 28 Tage im Kalenderjahr) |
100% |
Hebamme |
Nur Beleghebamme |
100% |
Transport zum/vom Krankenhaus |
Zuzahlung von bis zu 10 EUR bei Fahrten mit dem Rettungsdienst |
Zum/vom nächsten geeigneten Krankenhaus |
Unterbringung |
Mehrbettzimmer |
Einbettzimmer |
Chefarzt |
Nein |
100% (50 EUR Krankenhaustagegeld bei Verzicht) |
GOÄ |
Kassenüblicher Satz |
Über Höchstsatz möglich (mit rechtswirksamer Honorarvereinbarung) |
Zahn |
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Zahnbehandlung und Prophylaxe |
Nur einfache Form der Versorgung; Prophylaxe wird erstattet, jedoch keine professionelle Zahnreinigung |
100% |
Inlays |
Nur bis zu der Höhe, die eine Amalgam-Füllung kosten würde |
80% + 10% * |
Zahnersatz/-kronen** |
Nur Festzuschüsse – abhängig vom Befund |
80% + 10% * |
Kieferorthopädie (KFO) |
Nur bei schweren Anomalien des Kiefers. Bei Kindern gilt: 80% (ab dem 2. Kind 90%) zu Beginn der Behandlung. Der Restbetrag wird erst dann übernommen, wenn die Regulierung des Kiefers abgeschlossen ist |
80% + 10% *** |
Zahnstaffel |
Keine |
1.000/2.000/3.000/4.000/5.000 EUR in den ersten 1/2/3/4/5 Kalenderjahren**** |
GOZ |
Kassenüblicher Satz |
Über Höchstsatz möglich (mit rechtswirksamer Honorarvereinbarung) |
Sonstiges |
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Rücktransport bei Auslandsreisen (bis zu 3 Monaten) |
nein |
100% |
Optionsrechte |
Keine |
ja |
Kur |
Zuzahlung von 10 EUR je Tag. Bei einer Anschlussheilbehandlung begrenzt auf 28 Tage im Kalenderjahr |
100% - max. 3.000 EUR innerhalb von 5 Kalender-jahren |
Selbstbeteiligungsstufen |
Nur bei Wahltarif |
300/600/1.200 EUR |
* Bonus bei regelmäßiger Vorsorgeuntersuchung (3 Jahre in Folge)
** Gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis für zahntechnische Leistungen
*** Bonus für erfolgreich abgeschlossene Behandlung
**** Die Zahnstaffel gilt für Zahnersatz, Zahnkronen, Inlays und KFO. Sie entfällt bei Unfall
26.09.2011 - Welt online: Wie sich berufstätige Frauen versichern sollten. Berufstätige Frauen besitzen weniger Versicherungen als ihre männlichen Kollegen. Und sie haben häufig auch die falschen Policen. Wenn Frauen sich absichern, dann liegt der Schwerpunkt auf Sachversicherungen, nicht auf Lebens- und Krankenversicherungen. Hinweise, warum dies so sein könnte, geben Ergebnisse einer TNS-Infratest-Umfrage.
25.07.2011 - Financial Times: Zusatzpolicen für Kinder überflüssig. Versicherer umwerben Eltern mit privaten Krankenzusatz-Policen für ihren Nachwuchs. Experten raten jedoch von den meisten Verträgen ab, da die Kassen ohnehin alle wesentlichen Leistungen übernehmen. Zusatzpolicen für Zahnbehandlungen können aber sinnvoll sein. Schnelle Terminvergabe, kurze Wartezeiten, komfortable Behandlung - für ihre Kinder wünschen sich Eltern die beste Gesundheitsversorgung. Wer gesetzlich krankenversichert ist, schließt deshalb gern private Zusatzpolicen für den Nachwuchs ab. Doch Verbraucherschützer raten zur Vorsicht: Viele Angebote sind nicht sinnvoll, Zusatzleistungen lassen sich besser aus eigener Tasche zahlen.
06.07.2011 - Focus Money: IN GUTEN HÄNDEN. Dank privater Krankenhaus-Zusatzpolicen werden Kassenmitglieder zu Patienten erster Klasse. Tarife mit Top-Leistungen. "Das ist ein Ritt über den Bodensee!“ Professor Karl Lauterbach war sichtlich entsetzt. Bei einer großen Klinik-Tour durch Ostdeutschland wurde dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in einer Kreisklinik ein Zimmer gezeigt, in welchem Ärzte Patienten per Herzkatheter-Diagnostik behandeln, es aber an derselben Stelle keine OP-Möglichkeiten für daraus resultierende etwaige Notfälle gibt.